Montag, 7. September 2009

Regenkatastrophe auch in Burkina Faso

In Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, fielen am 1. September 2009 innerhalb von 10 Stunden 330mm Regen. So viel wie normalerweise im ganzen Land in einem Zeitraum von drei Monaten. Straßen und Wege wurden teils hüfttief überflutet und in Flüsse verwandelt. Autos und Mopeds wurden fortgespült und die Menschen wateten mit ihren Habseligkeiten auf dem Kopf durch die Fluten. Die einfachen Lehmhäuser der Ärmsten hielten den Wassermassen nicht stand und stürzten ein. Acht Menschen starben, 24.000 Häuser wurden zerstört und 150.000 Menschen wurden obdachlos. Besonders schwer betroffen sind die Stadtviertel rund um die drei großen Wasserreservoirs, die über die Ufer traten. Ein Damm brach, wodurch das Krankenhaus Yaldogo evakuiert werden musste, da das Wasser einen Meter hoch in den Räumen stand. Nahrungsvorräte wurden zerstört. Hierzu zählt neben Reis und Mais auch Trockenmilch für die Zubereitung von Babynahrung. Die Menschen sind momentan in Schulen, Kirchen und Moscheen untergebracht. Die Familien haben alles verloren, besonders schwierig ist die Situation für Kinder. Es fehlt am Nötigsten wie Nahrungsmittel, Decken, Medikamente, Moskitonetze und Kleidung. Das Risiko von Epidemien wie Cholera ist hoch, da das Leitungswasser durch die Fluten verunreinigt wurde. Die Menschen stehen jetzt an den städtischen Brunnen Schlange. Diese Katastrophe, die Ouagadougou und andere Teile Burkina Fasos zur Zeit erlebt, erfordert dringliche Hilfe. Aus diesem Grund rufen alle Vereine, die sich in Burkina Faso engagieren in Partnerschaft mit dem Botschafter Burkina Fasos, Herr Niodogo, zu Spenden auf. Spendenkonto: Sparkasse Fürth BLZ 762 500 00 Konto: 000 985 57 92 Stichwort: Flutkatastrophe Bei Fragen steht Herr Larba Nadieba vom Verein AFBF (Association Fraternelle des Burkinabé de Franconie) unter der Telefonnummer: 0176 64167005 zur Verfügung. .....................................................................................